Benutzer von Dotcom-Monitor haben umfassende Kontrolle darüber, wie eine DNS-Auflösung für ihre Überwachungsaufgaben ausgeführt wird. Basierend auf umfangreichem Benutzerfeedback stehen vier verschiedene DNS-Optionen zum Auflösen von Hostnamen für Überwachungsaufgaben zur Verfügung.

Device Cached (DEFAULT OPTION) bedeutet, dass die nS-Adresse (Cached Name Server) verwendet wird, die während der Überwachung einer vorherigen Aufgabe (Gerätecache) abgerufen wurde, die zunächst für die Überwachung verwendet wird. Wenn der Gerätecache nicht über die erforderliche Adresse verfügt, wird eine automatische Abfrage für die Adresse von Stamm-DNS-Servern durchgeführt. Wenn diese Option festgelegt ist, löst Dotcom-Monitor einen Hostnamen einmal pro Instanz einer Geräteprüfung auf. Wenn also in einem oder mehreren Aufgaben innerhalb desselben Geräts Verweise auf denselben Hostnamen vorhanden sind, erfolgt die DNS-Suche einmal und wird dann für die Dauer des Eincheckens dieses Geräts zwischengespeichert. Die meisten Prüfungen sind ziemlich schnell und werden in weniger als einer Minute durchgeführt, sodass es keinen Grund gibt, den gleichen Host alle paar Sekunden aufzulösen. Der Nachteil dieser Option besteht darin, dass die Leistungsdaten je nach Aufgabe auf demselben Gerät variieren können. Wenn Sie zwei URLs auf demselben Gerät überwachen, die sich auf demselben Host befinden, ist die erste URL immer langsamer, da sie die DNS-Suchzeit enthält, während die zweite URL die zwischengespeicherte DNS-IP-Adresse und die DNS-Auflösung verwendet.

Dieser Cachetyp ist nur für Aufgaben mit identischem DNS-Auflösungsmodusüblich.

Nicht zwischengespeichert bedeutet, dass der Gerätecache (Cache der vorherigen Aufgaben) nicht verwendet wird, sodass jede neue Ausführung eine separate Abfrage an DNS-Stammserver erfordert.
Dies ist nützlich, um einheitliche Zeiten zu gewährleisten, da die DNS-Suche jedes Mal durchgeführt wird. Die Nicht-Cache-Option kann jedoch die Last auf DNS-Servern erheblich erhöhen und auch die Antwortzeit für Überwachungsaufgaben erhöhen. Diese Option ist für die browserbasierten Überwachungsplattformen BrowserView oder UserView nicht verfügbar, da es nicht praktikabel ist, den Hostnamen innerhalb weniger Sekunden nach der Prüfung hunderte Male aufzulösen. Denken Sie beispielsweise an eine Webseite, die viele Elemente auf demselben Server enthält, die alle separate DNS-Auflösungen vom Stammserver aufweisen. In diesem Szenario ist das auflösen einmal pro Prüfung ausreichend.

TTL-Cached bedeutet, dass Der NS-Cache, der während der Überwachung der vorherigen Aufgaben (Gerätecache) gebildet wurde, zunächst für die Überwachung verwendet wird. Wenn der Gerätecache nicht über die erforderliche Adresse verfügt, wird eine automatische Abfrage für die Adresse vom lokalen DNS-Server durchgeführt.

Diese Option imitiert am besten die Erfahrung eines echten Benutzers.

Es ist wichtig zu beachten, dass, wenn die TTL-Option gesetzt ist und der angegebene DNS-Server ausfällt, Dotcom-Monitor den Fehler möglicherweise erst erkennt, wenn die TTL abläuft (was Tage oder Wochen dauern kann). Diese Option wird nur empfohlen, wenn die Überwachung auf eine ordnungsgemäße DNS-Auflösung keine Priorität hat.

Dieser Cachetyp ist nur für Aufgaben mit identischem DNS-Auflösungsmodusüblich.

Externer DNS-Server bedeutet, dass eine angegebene IP-Adresse als DNS-Serveradresse betrachtet und für NS-Daten abgefragt wird.

Dies ist z. B. in bestimmten Situationen nützlich, wenn Sie wissen, dass die meisten Ihrer Kunden einen öffentlichen Caching-Dienst verwenden, z. B. Google (8.8.8.8, 8.8.4.4) oder Cloudfare (1.1.1.1). In diesem Fall können Sie den DNS-Server auf eine der Google-IPs festlegen. Solange das angegebene Google DNS eine gültige Antwort liefert, erkennt Dotcom-Monitor keinen DNS-Fehler, auch wenn ein für die Domäne verantwortlicher DNS-Server nicht ordnungsgemäß funktioniert.

Eine andere Situation besteht darin, dass Sie die Server kennen, die für die Namensauflösung verantwortlich sind, und sich nicht um die gesamte DNS-Kettenauflösung kümmern. In diesem Fall können Sie den DNS-Server angeben, der für die DNS-Auflösung verwendet werden soll. Diese Option kann auch bessere DNS-Auflösungszeiten bieten, da Dotcom-Monitor keine Suche vom Stammserver propagieren muss und direkt zum richtigen DNS-Server wechseln kann. Diese Option erkennt jedoch möglicherweise nicht alle DNS-probleme.

Jede separate Adresse erstellt einen anderen Cache. Wenn z. B. zwei Aufgaben unter einem Gerät unterschiedliche externe DNS (verschiedene IPs) haben, gibt es zwei verschiedene Caches.